Grabnebelfürsten — Fazit einer Ehe song lyrics and translation

The page contains the lyrics and English translation of the song "Fazit einer Ehe" by Grabnebelfürsten.

Lyrics

Ich beginne in der Tiefe
Steige langsam dann empor
Wie durch Fensterglas von Gestern bis nach Übermorgen
Der Schmerz dumpf und tief auch wenn das Glas dem Fleisch entzogen
Das Wissen schmerzt gewiß so wie der Schmerz des Irrtums Zeugnis ist
Des Lebens Urkonstante scheint das Leid
Es expandiert weltweit
Es gab nie Gerechtigkeit
Und so schlägt der Pulsschlag der Zeit wie mit Hämmern
Auf das Phantom der Unzufriedenheit
Der Krieg ist vorbei und bleibt, so hoffe ich, Erinnerung
Wie oft wanderten meine Blicke
Elektrisiert aus großer Höhe
Der Sicherheit in ihr
Der Physik des freien Falls
Und doch bin ich nun hier
War ich ängstlich oder mutig
Ich antwortete blutig
Jedem Abgrund folgt ein Boden
Jedem Weg folgt auch ein Ziel
Auch wenn kein Ziel ihm vorgegeben
Weil die Freiheit dann und wann leben will und leben kann
Ich treibe ab
Der Weg hat längst kein Ziel mehr
Ich muß nicht das begreifen
Was sich vor mir entkleidet
Fort Illusion! Von der Trümmerlandschaft die Du bewohnst
Um als kluger Kopf über Köpfen zu thronen die doch nur in sich selber wohnen
Etwas wurde mir kaltblütig genommen
Oder habe ich es aussortiert — ausrangiert
Etwas liegt im Sterbenskampf vor mir
Doch ich finde kein Mitgefühl in mir
Einst galten wir als Einheit
Waren allen Kollektiv
Erinnerungen schwinden
Welch Irrweg nennt man bisweilen Schicksal
Auf Wellen aus Licht reiten wir, reite ich
3001 im Blick und es führt kein Weg zurück
Es bleibt die schwächliche Symbolik einer bedeutungslosen Macht
Sie hebt das dumme Tier auf die Stufe der Gestalter
Inmitten von Geschrei und Gebrüll
Waren wir die Kerze in der Schwärze
Waren nur ein Moment
Und jetzt ziehen wir vorbei
Du gott- und seelenloser Mörder
Einer höheren Instanz
Siehst in Dir den Allvereiner
Aber das, was vor Dir noch Sekunden atmet
Wirft Dich auf Dein Maß zurück

Lyrics translation

I start in the deep
Climb up slowly then
As through window glass from yesterday to the day after tomorrow
The pain dull and deep even when the glass is removed from the meat
Knowledge certainly hurts as the pain of error is testimony
The great constant of life seems the suffering
It is expanding worldwide
There was never justice
And so the pulse of time beats as with hammers
On the Phantom of discontent
The war is over, and remains, I hope, a reminder
How often my eyes wandered
Electrified from high altitude
The security in it
The physics of free fall
And yet here I am
Was I fearful or brave
I replied, bloody
Each Abyss is followed by a ground
Each path is followed by a destination
Even if no goal is given to him
Because freedom wants to live now and then and can live
I drift off
The path no longer has a goal
I don't have to understand that
What undresses in front of me
Fort Illusion! From the rubble you inhabit
To be enthroned as a wise head over heads who only dwell in themselves
Something was taken from me in cold blood
Or have I sorted it out — discarded it
Something lies before me in the death struggle
But I find no compassion in me
Once we were considered unity
Were all collective
Memories fade
What wrong path is sometimes called Fate
On waves of light we ride, I ride
3001 in view and there is no way back
There remains the feeble symbolism of a meaningless power
She lifts the stupid animal to the level of the designers
Amid shouting and roaring
Were we the candle in the blackness
Were just a Moment
And now we pass by
You godless and soulless murderer
Of a higher instance
See in You the Allvereiner
But what's breathing in front of you for seconds
Throw yourself back to your measure