Black Heaven — Mensch song lyrics and translation
The page contains the lyrics and English translation of the song "Mensch" by Black Heaven.
Lyrics
Der Himmel trifft auf dunkle Erde, die Wolken ziehen in fernes Land
Ein Mensch, geformt aus Leib und Seele, mit einer Fackel in der Hand
Er teilt die Welt in Gut und Böse, er formt das Licht mit seinem Geist
Gedanken seiner tiefsten Sehnsucht verbannt er in die Dunkelheit
Geleitet von den hellsten Sternen, entblößt vom Grauen der Natur
Versteckt sich tief in feuchten Höhlen, errichtet Mauern aus Kultur
Das Fremde gilt es zu beherrschen, die Gier ihn blind nach vorne treibt
Regiert von seinen größten Ängsten, der Ahnung seiner Sterblichkeit
Und er gräbt sich weiter vor bis zum Mittelpunkt der Welt
Von der Ewigkeit verfolgt und von Größenwahn entstellt
Seine Augen glänzen wild, an den Händen klebt das Blut
Von der eigenen Tat berauscht bis zum nächsten Beutezug
Er gibt der Leere einen Namen, erschafft sich Ethik und Moral
Den Sinn im Leben nachzujagen, so tun, als hätte er keine Wahl
Auch manchmal gegen die eigene Rasse, er vergewaltigt und erschlägt
Genußvoll auch mal seinesgleichen, von Leidenschaft und Hass geprägt
Er trennt die Starken von den Schwachen, denn seine Wahrheit wiegt so schwer
Wie Brot und Wein zum Überleben, er läuft der Freiheit hinterher
Er sieht sich als den letzten Krieger, das Himmelreich, es wartet schon
Die größte Lüge trägt er in sich, das Herz der Zivilisation
Lyrics translation
The sky meets Dark Earth, the clouds move to a distant Land
A man formed of body and soul, with a torch in his hand
He divides the world into good and evil, he forms the light with his spirit
Thoughts of his deepest longing he banishes into the darkness
Guided by the brightest stars, exposed by the horror of nature
Hides deep in damp caves, erects walls of culture
The stranger has to master it, the greed drives him blindly forward
Ruled by his greatest Fears, the idea of his mortality
And he continues to dig his way to the center of the world
Haunted by eternity and distorted by megalomania
His eyes shine wildly, the blood sticks to his hands
Intoxicated by his own act until the next raid
He gives emptiness a name, creates ethics and morality
Chasing the meaning in life, pretending he has no choice
Also sometimes against his own race, he rapes and slays
Enjoyable times his own, characterized by passion and hatred
He separates the strong from the weak, for his truth weighs so heavily
Like bread and wine to survive, he runs after freedom
He sees himself as the last warrior, the Kingdom of heaven, it is already waiting
The greatest lie he carries in himself, the heart of civilization